Sanierung mit selbstentwickeltem Verfahren

Umweltsanierung auf ehemaligem Regula-Betriebsgelände im Einsatz

Das Regula-Werk King & Bauser produzierte bis 1963 auf dem ehemaligen Betriebsgelände in Bad Liebenzell Fotoapparate und Blitzlichter für Kameras. In der produktionseigenen Metallhärterei und -entfettung wurden Metallteile einst mit leichtflüssigen, chlorierten Kohlenwasserstoffen gereinigt. Infolge von Bränden und Havarien gelangten die Chemikalien in den Boden und in das Grundwasser. Im Auftrag der Stadtverwaltung behandelt die Niederlassung Stuttgart der Geiger Umweltsanierung jetzt die zurückgebliebenen Altlasten. 

Das schadstoffbelastete Material wird mit einem eigens von der Umweltsanierung entwickelten Verfahren, dem sogenannten NTS-Verfahren, vor Ort behandelt. Mittels einer Großlochbohrung wird der kontaminierte Boden auf einer Fläche von 500 Quadratmetern bis zu einer Tiefe von zehn Metern unter der Geländeoberfläche ausgetauscht. Der kontaminierte Boden wird in der Behandlungsbox erhitzt. Die dadurch freiwerdenden Schadstoffe werden anschließend abgesaugt und das unbelastete Material auf dem Gelände wieder eingebaut. Mit diesem selbstentwickelten Verfahren konnte die Geiger Umweltsanierung den Auftraggeber überzeugen und erhielt den Auftrag.

 
VOILA_REP_ID=C1257F54:004387CB