Abbruch Klinikum Kempten

Bauzeit: 10/2013 bis 04/2014
Aushubvolumen: 37.000 m3 umbauter Raum
Schadstoffe: PAK, KMF, Asbest

Abbrucharbeiten sowie umfangreiche Schadstoffsanierung

Seit 2001 wird an der Einhäusigkeit des Klinikums Kempten gearbeitet. Die Bereiche des Krankenhauses in der Memminger Straße sind bereits in das Klinikum in der Robert-Weixler-Straße integriert. Im letzten Schritt soll bis 2016 dann auch das Bezirkskrankenhaus dorthin umgezogen sein. Die vier, seit Ende 2012 leer stehenden Gebäude in der Memminger Straße (Bettenhaus, Kantine, Personalwohnheim und Kapelle) mit insgesamt 37.000 m² umbautem Raum wurden von Anfang Oktober 2013 bis Mitte April 2014, im Auftrag der Klinikum Kempten-Oberallgäu gGmbH von der Geiger Umweltsanierung zurückgebaut. Der denkmalgeschützte Gebäudeteil des Krankenhauses zur Memminger Straße hin bleibt bestehen.

Den Abbrucharbeiten vorausgegangen sind eine Entrrümpelung und Entkernung der Gebäude. Daraufhin wurde eine umfassende Schadstoffsanierung durchgeführt, bei der rund 5.000 m² Asbestzementfassadenplatten und alle asbesthaltigen Bodenbeläge entfernt wurden. Das mineralische Abbruchmaterial – etwa 12.000 Tonnen – wurde aufbereitet und anschließend zur Verfüllung der Baugrube und zur Vorbereitung des späteren Baufeldes verwendet. Die Nachnutzung des Geländes sieht eine Wohnbebauung vor, mit der ab 2015 begonnen wird.

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