Abbruch in Durach

Bauzeit: 06/2014 bis 09/2014
Gesamtvolumen: 49.000 m3 umbauter Raum
Schadstoffbelastung: Asbestzement, MKW, Magnesitestrich

Gelände der ehemaligen Orotextil GmbH soll neu genutzt werden

Im Duracher Ortskern liegt seit Jahrzehnten das Gelände der ehemaligen Orotextil GmbH brach. Die elf Gebäude, in denen auch Werkstätten, Sozialräume und Sanitäranlagen untergebracht waren, sind durch einen unterirdisch verlaufenden Heiz- und Kabelkanal verbunden. Die Färberei-Abwässer wurden in zwei Gruben, die zwischen den Hallen liegen, versickert. Eine von der Gemeinde in Auftrag gegebene Bodenuntersuchung ergab im Bereich der beiden Sickerschächte starke Belastungen.

Die Geiger Umweltsanierung wurde von der Firma Bayerngrund aus München beauftragt, die Bodensanierung mittels Aushub im Gleitschienenverbau auszuführen, den mit Mineralölkohlenwasserstoffen belasteten Bodenaushub (750 Tonnen) zu entsorgen und die Baugrube anschließend wieder zu verfüllen. Neben dieser Bodensanierung wurde auch der Abbruch der elf Gebäude (46.000 m³ umbauter Raum) und die Aufbereitung des unbelasteten Abbruchmaterials (rund 10.000 Tonnen) durchgeführt. Die Demontage und Entsorgung von 5.000 m² Asbestzementdachplatten und 150 m2 schwach gebundenen Asbestplatten sind weitere Auftragsbestandteile. Außerdem fallen rund 700 Tonnen Altholz und 20 Tonnen KMF (Künstliche Mineralfasern) an, die ebenfalls zu entsorgen sind.

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