Bodensanierung in Ingolstadt

Bauzeit: 01/2014 bis 02/2014
Gesamtvolumen:     1.700 m3 Aushub
Schadstoffbelastung:  Kupfer, Nickel, Zink

Galvanikschaden auf dem ehemaligen Brunnquell-Areal

Die Audi AG plant auf dem ehemaligen Brunnquell-Areal ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten. Bevor wie geplant mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte, waren Teile des Geländes umfassend zu sanieren. Früher produzierte die Firma Brunnquell hier technische Leuchten und Wohnraumleuchten. Aktuelle Bodengutachten dokumentieren starke Schwermetallbelastungen durch Galvanikschäden aus der früheren Nutzung. Mit der Sanierung des Geländes wurde die Geiger Umweltsanierung von der Audi AG beauftragt.

Nach dem Rückbau alter Betonbodenplatten, Fundamenten, Leitungen, Rohren und Schächten erfolgten der Voraushub (600 m3) und die Vorbereitungen für den nachfolgenden Spezialtiefbau. Bis zu einer Tiefe von etwa sechs Metern wurden 105 Sechseck-Spundwaben auf der Fläche von 15 x 25 Metern eingerüttelt. Innerhalb dieser Spundwaben waren etwa 1.100 m3 kontaminiertes Erdreich auszuheben. Die Entsorgung von rund 3.200 Tonnen belastetem Bauschutt und Boden war ebenso Auftragsbestandteil wie die Lieferung von unbelastetem Kies für die Rückverfüllung der ausgehobenen Spundwaben und des Voraushubbereiches.

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