Bodensanierung Marktleuthen

Bauzeit: 8/2012 bis 11/2012
Umfang:  ca. 27.000 t
Schadstoffbelastung:     PAK, MKW

Sanierungsprojekt in Marktleuthen in Oberfranken

In Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel hat die Geiger Umweltsanierung im Auftrag des Landratsamtes Wunsiedel eine komplexe Bodensanierung auf dem Gelände der ehemaligen Hohlglasfabrik Braun und Maier ausgeführt. Zwischen 1890 und 1962 befand sich dort das Betriebsgelände der bayerischen Hohlglasfabrik. Die Firma nutzte einen Teil der rund 26.000 m² großen Fläche zur Ablagerung von Betriebsabfällen. Ab den 1960er Jahren baute der neue Eigentümer einer inzwischen ebenfalls stillgelegten Porzellanfabrik die Fläche für ihre Zwecke um. Die Glasfabrik wurde dabei abgerissen und es kam damals zu großzügigen Geländeauffüllungen.

Bei Altlastenuntersuchungen in den Jahren 2010 bis 2012 sind vier Teerteiche gefunden worden. In diesen wurden die Kondensate aus der Generatorengaserzeugung abgelagert. Unter dem einstigen Standort der Glaswannen befanden sich eine Kontamination von Teerkondensaten, die bis zu acht Meter tief in den Granit eingedrungen sind.

Damit von diesen Belastungsbereichen keine Gefahren – vor allem für das Grundwasser – mehr ausgehen können, war eine Sanierung und Entsorgung des kontaminierten Bodens notwendig geworden.Bei der Sanierung mussten rund 27.000 Tonnen teerbelastetes Material aus insgesamt vier Teerteichen bis zu einer Tiefe von acht Metern ausgehoben und entsorgt werden. Anschließend wurde das Gelände neu verfüllt. Insgesamt waren in den 16 Wochen Bauzeit über 40.000 m3 Erdbewegungen ausgeführt worden.

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