Grundwassersanierung Stuttgart 21

Bauzeit: 09/2012 bis 12/2012
Gesamtvolumen:     7.500 Tonnen
Schadstoffbelastung: MKW, PAK, BTEX

Gemeinsames Sanierungs- und Entsorgungsprojekt

Die Geiger Umweltsanierung sowie das Geiger-Geschäftsfeld Entsorgung haben im Auftrag der DB Netz AG an der Großbaustelle Stuttgart 21 ein gemeinsames Projekt ausgeführt. Es handelte sich um eine Grundwassersanierung nördlich des Hauptbahnhofes. Auf dem Gelände befand sich zwischen 1950 und 1980 eine Tankstelle, seit dem Rückbau der Anlage liegt das 1.000 m2 große Areal brach. Innerhalb von zwölf Wochen Bauzeit wurden etwa 7.500 Tonnen mit MKW und PAK belastetes Bodenmaterial ausgehoben.

Nach dem Voraushub, bei dem bis zu einer Tiefe von vier Metern etwa 2.500 m3 Material entfernt worden sind, wurden Vorbereitungen für die Befahrung mit einem 70-Tonnen-Großlochbohrgerät (Bohrdurchmesser 1.200 mm) getroffen. Damit sind etwa 98 Großloch-Austauschbohrungen mit begleitender Verfüllung erfolgt. Gebohrt wurde bis in eine Tiefe von 13 Metern, die insgesamt auszubohrende Bodenmenge betrug etwa 1.000 m3.

Aufgrund der sehr beengten Verhältnisse auf der Baustelle musste der gesamte Aushub inklusive dem kontaminierten Bohrgut direkt verladen und zu einer externen Zwischenlagerfläche transportiert werden. Nach der abschließenden Verfüllung der Baugrube mit unbelastetem und bautechnisch geeignetem Boden will der Auftraggeber das Grundstück, das mit Geschäftshäusern überbaut werden soll, verkaufen.

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