LCKW-Sanierung Tübingen

Bauzeit: 02/2014 bis 07/2014
Gesamtvolumen:     12.000 m2 Aushub
Schadstoffbelastung:   PAK, KW, LHKW, BTEX, SM

Abbruch einer alten Produktionshalle im Vorfeld

Im Stadtgebiet von Tübingen befindet sich das 2.000 m² große Areal eines ehemaligen Waschmaschinenherstellers. Die Sanierung dieser Altlast wurde von der Stadt Tübingen ausgeschrieben. Aufgrund einiger Sondervorschläge erhielt die Geiger Umweltsanierung den Auftrag. Das Gelände war mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (aus Lösemitteln), die das Grundwasser gefährden können, belastet.

Im Vorfeld der Bodensanierung war im Dezember 2015 eine alte Produktionshalle mit asbesthaltiger Dachbedeckung abgebrochen worden. Herausfordernd waren die engen Platzverhältnisse zwischen bestehender Wohn- und Gewerbebebauung. Insgesamt wurden etwa 3.000 m³ kontaminiertes Erdreich ausgebohrt und entsorgt. Die Bohrungen wurden anschließend mit Splitt verfüllt. Der Bodenaustausch wurde im Großlochbohrverfahren durchgeführt. Um das Grundwasser in den Bohrlöchern zu reinigen, wurde eine Wasserreinigungsanlage und eine Absauganlage installiert.

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