Rückbau von zwei Windrädern

Bauzeit: 08/2015 bis 09/2015
Gesamtvolumen: 2.800 Tonnen Stahlbeton

Aufbereitung und Entsorgung von 1.500 Tonnen Stahlbeton

Zehn Jahre standen die beiden Windräder, an deren Bau Geiger bereits mitwirkte, auf dem Haarberg bei Kraftisried. Da die Herstellerfirma Konkurs ging und die Wartung der beiden Anlagen nicht mehr gesichert war, entschied sich das Allgäuer Überrlandwerk als Betreiber, die beiden „Stromspargel“ zu sprengen. Diese werden durch größere und effizientere Windräder ersetzt. Das AÜW beauftragte die Geiger Umweltsanierung mit dem Rückbau der beiden Windräder.

Zum ersten Mal fiel die Entscheidung im süddeutschen Raum auf eine Sprengung der Windräder. Die beiden Riesen mit je 590 Tonnen Gewicht sind innerhalb von nur fünf Minuten präzise auf den durch den Sprengmeister berechneten Geländeabschnitt gestürzt. Das Gelände wurde vor der Sprengung entsprechend vorbereitet. Innerhalb von vier Wochen wurden anschließend etwa 2.800 Tonnen Stahlbeton aufbereitet und entsorgt. Zusätzlich waren 410 Tonnen Stahlblech und 40 Tonnen Baustellenmischabfälle (Rotorblätter) zu beseitigen. Im Auftragsumfang war auch der Rückbau der drei Meter tiefen Fundamente beinhaltet.

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