Sanierung unter erschwerten Bedingungen

Archäologische Funde erfordern höchste Sorgfalt

Die Niederlassung München der Geiger Umweltsanierung wurde für die Realisierung eines neuen Hotels in Regensburg mit der Sanierung des vorgesehenen Grundstückes beauftragt. Auf dem Grundstücksareal, einer ehemaligen Fläche der deutschen Bahn, bestand Verdacht auf Altlasten und Kampfmittel und auch die Gefahr, archäologische Befunde aus der römischen Zeit zu zerstören. Der Aushub erfolgte deshalb mit größter Sorgfalt und unter ständiger Aufsicht zuständiger Fachfirmen.

Die Sanierungsmaßnahme stellte das Team noch vor weitere Herausforderungen. Weil sich in unmittelbarer Nähe des Grundstückes oberirdische Leitungen der Deutschen Bahn befinden, mussten die Baumaschinen im Gefahrenbereich geerdet werden. Der Aushub im südlichen Bereich der starkbefahrenen Kirchmeierstraße fand im Schutz einer Trägerbohlwand auch Berliner Verbau genannt, statt, im nördlichen Bereich musste die Böschung mit einer Spritzbetonwand gesichert werden.

Insgesamt wurden 30.000 Tonnen Boden ausgehoben, untersucht und anschließend entsorgt. Unter anderem galt es, 45 Tonnen des Aushubs, der als sogenannter „gefährliche Abfall“ eingestuft wurde, zur Entsorgung in eine thermische Bodenbehandlungsanlage zu transportieren.

 
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