Schoch-Areal Stuttgart

Bauzeit: 10/2015 bis 09/2017
Leistung: 5 l/s bzw. 18 m3/h
Schadstoffbelastung: Chrom VI, LHKW

Sanierung des zweitgrößten Chromschadens weltweit

Im Auftrag der Landeshauptsstadt Stuttgart wird von der Geiger Umweltsanierung, Bereich Verfahrenstechnik, begleitend zu einer Altlastensanierung die Grundwasserreinigung auf dem sogenannten „Schoch-Areal“ in Stuttgart-Feuerbach durchgeführt. Das zu sanierende Gelände wurde früher von einem Metallveredelungsbetrieb genutzt. In Folge der dort durchgeführten Hartverchromung wurden der Boden sowie das Grundwasser stark kontaminiert.

Zur Aufbereitung des verunreinigten Wassers wird eine aus mehreren Verfahrensstufen bestehende Anlage eingesetzt. Diese ist für einen Durchsatz von 18 m³/h konzipiert und wie folgt aufgebaut. Nach der Sedimentationsstufe erfolgt eine Reduktion von Chrom VI zu Chrom III. Anschließend werden die im Wasser enthaltenen Partikel gefällt, woraufhin durch Zugabe von Polymeren eine Flockung erzielt wird. Die Flocken werden in einem nachgeschalteten Schrägklärer zurückgehalten und der dabei entstehende Schlamm in einer Kammerfilterpresse entwässert. Das geklärte Wasser wird durch eine mehrstufige Aktivkohlefiltereinheit von den noch enthaltenen LHKWs befreit. Um eine Ausgasung zu verhindern, ist die Anlage gasdicht ausgeführt.

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